Was ist Lapacho-Tee?

Aus Blättern, Knospen, Blüten und Stängeln gewonnen, hat Tee je nach Sorte eine positive Wirkung auf unseren Körper. Neben den bekannten Sorten wie Salbei- und Pfefferminztee gibt es auch eher exotischere Varianten. Eine davon ist Lapacho-Tee.

Wie wird Lapacho-Tee zubereitet?

Der Lapacho-Baum wächst in den Regenwäldern von Brasilien, Argentinien und Paraguay. Daneben findet man ihn noch in weiteren südamerikanischen Ländern. Der immergrüne Baum hat viele rote bzw. violette Blüten. Viele Bäume werden bis zu 700 Jahre alt.

Lapacho-Tee wird aus den Rinden sowie aus den Holzbestandteilen des in Mittel- und Südamerika wachsenden Lapacho-Baumes gewonnen. Somit handelt es sich nicht wie bei Salbeitee oder Pfefferminztee um einen Blatttee. Deswegen ist die Zubereitung ein wenig anders als bei herkömmlichem Tee. Dazu gehört, dass Lapacho-Tee mit reichlich Wasser aufgegossen werden und danach noch eine Viertelstunde ziehen muss, bevor er genossen werden kann. Als Faustregel gilt: 2 TL Rinde werden auf 1 Liter heißes Wasser gegossen.

Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung

Man sagt diesem Tee eine besondere Wirkung nach. Da Lapacho-Tee von vielen mehr als Heilmittel als denn als Genussmittel angesehen wird, sollte man es nicht übertreiben. Eine Überdosierung muss vermieden werden. Zudem sollte man den Tee nicht über einen längeren Zeitraum als sechs Wochen trinken. Schwangere sollten komplett auf den Genuss des Tees verzichten. Bei der äußerlichen Anwendung – in Form von Waschungen oder Bädern – gibt es keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen.

Welche Wirkung hat Lapacho-Tee?

In Südamerika wird der aus dem Lapacho-Baum gewonnene Tee seit jeher zur unterstützenden Behandlung bei Leukämie eingesetzt. Die vielen Spurenelemente und Mineralstoffe sorgen dafür, dass das Immunsystem gestärkt wird. Zudem soll Lapacho-Tee sogar Krankheiten lindern oder heilen können. Besonders häufig wird er durch das Auflegen von Kompressen zur Wundheilung eingesetzt.

Die Wirkung des südamerikanischen Tees ist mit der von Rotbusch Tee sowie dem Tee des Honigbusches vergleichbar. Weil er sehr magenschonend und bekömmlich ist, kann er durchaus den ganzen Tag über getrunken werden. Man muss aber schon Glück haben, um ein Teehaus zu finden, das diese Teesorte führt. Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit, Lapacho-Tee über das Internet zu bestellen.

Welche Nebenwirkungen kann Lapacho-Tee haben?

Bei einer extremen Überdosierung des Tees kann es zu einem leichten Ausschlag und mäßigem Juckreiz kommen. Da die Rinde des Lapacho-Baumes dafür sorgt, dass Gifte und Schlacken aus dem Körper geschwemmt werden, kann es zu einigen Begleiterscheinungen kommen. Diese normalisieren sich wenige Tage bis Wochen nach Einnahme des Tees wieder.

Es kann zu einer verstärkten Schweißbildung, zu fettiger Haut sowie zu Hautausschlägen und Schuppenbildung der Haut kommen. Auch eine verstärkte Urinausscheidung, ein verstärkter Stuhlgang, Durchfall, stark riechender Atem und Zungenbelag sind typische Begleiterscheinungen beim Genuss von Lapacho-Tee.

Schreibe einen Kommentar

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de